Das König Ludwig Brauhaus in Holzkirchen blickt auf eine lange Tradition zurück. So wissen wir, dass schon 1605 der Tegernseer Abt dem Holzkirchner Oberbräu das Braurecht verliehen hat. Vor ca. 180 Jahren wurden bereits Quellen im Taubenbergergebiet erworben, deren besonders gutes Wasser mit Hilfe einer Wasserleitung aus Holz nach Holzkirchen direkt in die Brauerei geleitet wurde. So wurde sichergestellt, dass immer genügend Wasser zum Bierbrauen zur Verfügung stand.
Mit Einzug der Automatisierung konnte die Brauerei mehr des begehrten und hochwertigen Bieres produzieren. Bald wurden die würzigen Oberbräu Biere auch weit außerhalb des Oberbräu-Stammlandes geschätzt, in der Biermetropole München ebenso wie später in Tirol oder Norditalien. Oberbäu festigte seinen Ruf als Produzent hochwertiger Hellbiere.
2007 erwarb die König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg den Holzkirchner Oberbräu, um in die als untergärige Brauerei konzipierte Braustätte zu investieren und diese als Brau- und Logistikzentrum auszubauen. Es lag geradezu auf der Hand, die langjährige Kompetenz der Holzkirchner Braumeister speziell für helle Biere zu nutzen.
Seitdem werden im König Ludwig Brauhaus Holzkirchen nicht nur die bekannten und beliebten Marken "Holzkirchner" und "Holzkirchner Oberbräu" gebraut. Die erfahrenen Brauer in Holzkirchen schufen außerdem das "König Ludwig Hell" und brauen somit ein Helles, das überlieferte Brautradition, höchste Qualität und altbayersiche Identität in sich vereint.
Historische Flaschenetiketten des Holzkirchner Oberbräu
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