König Ludwig - Bier von königlicher Hoheit

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Königliches
Starkbierfest

2018
24 Februar Sa

Königliches
Starkbierfest

Die Highlights des Königlichen Starkbierfestes 2018

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Höhepunkt der fünften Jahreszeit

Das königliche Starkbierfest in Fürstenfeldbruck präsentierte sich bewährt traditionell und überraschend anders

Abwechslungsreiche Auftritte sorgen für Höchststimmung, Stargast Wolfgang Krebs beeindruckt in verschiedenen Rollen, neue Pächterfamilie Mörz feiert Einstand, die Bockbiere betören im Duett: das Starkbierfest der König Ludwig Brauerei hat seinem Kultcharakter alle Ehre gemacht und begeisterte mit Politi-ker-„Derblecken“, Bockbier-Anstich und königlicher Atmosphäre.

Traditionell wurde am 24. Februar in Fürstenfeldbruck zur Starkbierzeit wieder aus-giebig gefeiert. Liebevoll geschmückt, bildete die historische, ausverkaufte Mart-habräuhalle die mit der rautenförmigen Holzdecke und der markanten Rundung so-wohl an Bayern als auch an das Innere eines Bierfasses erinnert, auch in diesem Jahr den optimalen Rahmen für einen stimmungsvollen Abend. So ließ es sich auch der Gründer der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg, S.K.H. Prinz Luitpold von Bayern, nicht nehmen, mit rund 350 Gästen das vielfältige Programm und die frisch gebrauten Biere zu genießen. Im Fokus standen neben dem Stargast des Abends, Wolfgang Krebs, die beiden Highlights der Starkbierzeit: der Kaltenberg Ritterbock und der Prinzregent Luitpold Weizenbock.

Im Namen der König Ludwig Brauerei begrüßte Brauereigeschäftsführer Oliver Lentz die anwesenden Gäste, darunter viele geladene Politspitzen der Region, und gab den Startschuss für das Programm: eine bunte Mischung aus alt Bewährtem und Neuem. Der Musikzug Holzkirchen sorgte zum wiederholten Male für die zünftige, musikalische Untermalung des Abends. Neu für beide Seiten war das Engagement von Bernhard „Fleischi“ Fleischmann als Moderator. Der durch die Radiosendung Bayern 3-Frühaufdreher bekannte und beliebte Allrounder, war zu Beginn „etwas auf-geregt“, wie er selbst meinte. Doch „glernt is glernt“. Mit gewohnter Spritzigkeit führte er durch die Starkbiergaudi und überzeugte mit individuellen, frischen Elementen, wie einem neuen „Ehrengäste-Begrüßungs-Prozedere“. Ebenso zum ersten Mal mit dabei: Familie Mörz, die neuen Pächter der Gaststätte Brauhaus Bruck, des Biergartens und der Festhalle. Sie sorgten mit einer kleinen Auswahl an traditionell bayerischen Speisen dafür, dass sich die Gäste im Saal rundum wohl fühlten. Der neue Wirt, Jochen Mörz, versprach zukünftig „eine Marthabräuhalle zum Feiern“ und freute sich bereits darauf, alle Brucker Bürger und Vereine in den neu renovierten Räumlichkeiten zu begrüßen. Zusammen mit seiner Tochter Nadine nahm er auf der Bühne die von Oliver Lentz und Gebietsverkaufsleiter Richard Sturm überreichte Ehrenurkunde für 25 Jahre Gastlichkeit als Volksfestwirt in der Kreisstadt entgegen.

Im kulinarischen Mittelpunkt des Abends standen natürlich als Hauptakteure die beiden königlichen Bockbierspezialitäten. Der Ritterbock, der laut Prinz Luitpold von Bayern „nun schon 40 Jahr alt wird“, begeistert Starkbierliebhaber mit der kräftigen Würze und seinem Karamellaroma. Etwas leichter und fruchtiger im Geschmack, steht ihm gegenüber der Prinzregent Luitpold Weizenbock. Beide tragen, jedes Jahr neu eingebraut, die besondere Note ihres Braumeisters. Der lang ersehnte Bockbier-Anstich erfolgte, wie schon 2017 geprobt, im Duett – diesmal durch den amtierenden Bürgermeister Erich Raff und seinen Vize Christian Götz, fachmännisch mit drei Schlägen.

Danach wurde es scharfzüngig: Wolfgang Ober schlüpfte als Krüglredner in die Rolle des „Ober-Braumeisters“ und knöpfte sich zum fünften Mal – gewohnt pfiffig, aber fair– die Polit-Prominenz vor. Er sorgte für etliche Schmunzler und schloss seine Rede mit einem gekonnten Reim. Ein Gedicht war auch das Stück des Brucker Brett’ls: jedes Jahr inszeniert die beliebte Theatergruppe einen Einakter exklusiv für das Starkbierfest. Das Thema des Stückes bleibt bis zum Schluss geheim und wurde mit Spannung erwartet. „Die Geister die ich rief“ sorgte, vor allem durch die Vielseitigkeit an Charakteren, die von König Ludwig II., über einen Scheich bis hin zum Herrn Minister Söder reichte, für Höchststimmung im Saal. Besonders frenetisch gefeiert wurde Schauspieler Stefan Ernst, der mit beeindruckender Gestik, Mimik und haarloser Pracht als Profi-Raff-Imitator dem Oberbürgermeister von Fürstenfeldbruck quasi einen Spiegel vorhielt, so dass der im wahrsten Sinne des Wortes doppelt sah.

Ein Theater der Extraklasse brachte auch Wolfgang Krebs, der Stargast des Abends, auf die Bühne. Er schlüpfte gekonnt und sehr sympathisch in verschiedene Rollen und sorgte als Horst Seehofer, Markus Söder und Edmund Stoiber mit unglaublicher Bühnenpräsenz, feinster Situationskomik und akrobatischen Wortspielen für Standing Ovation und den perfekten Abschluss des königlichen Festes. Die Bockbiere der König Ludwig Brauerei können so lange der Vorrat reicht im Han-del erworben werden. Danach gilt es, die Vorfreude zu genießen, bis es traditionell am zweiten Samstag nach Aschermittwoch wieder heißt: ein Hoch auf den Bock!

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